Drogenanalytik und Alkoholtests

Nachweis über Drogen- und Alkoholfreiheit im Rahmen der medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU)

Für die Wiedererlangung der Fahrerlaubnis im Rahmen einer medizinisch–psychologischen Untersuchung (MPU) kann es notwendig sein, den Nachweis über Drogen– oder Alkoholabstinenz zu führen. Als Teil des Laborverbunds Limbachgruppe SE arbeiten wir zu diesem Zweck mit unserem forensisch akkreditierten Partnerlabor MVZ Labor Dessau zusammen und können diese Drogenanalytik an unseren Standorten Dresden, Pirna, Sebnitz und Oschatz anbieten (zu den Standorten).

Um beim MPU–Termin anerkannt zu werden, muss die Analytik nach vorgeschriebenen Kriterien durchgeführt werden. Am Anfang steht ein Beratungs- und Aufklärungsgespräch durch unser verkehrsmedizinisch geschultes Personal. Hierbei wird u. a. über die Methode des Nachweises (Haar- oder Urinanalyse) entschieden und über mögliche Risikofaktoren aufgeklärt (Medikamente, alkoholhaltige Kosmetika etc.).

  • Haarproben werden einmalig zu einem vorher vereinbarten Termin entnommen. Die Haare müssen eine Mindestlänge von 3 cm (für Alkohol) und 6 cm (für Drogen) aufweisen und dürfen nicht gebleicht oder mit bleichmittelhaltigen Haarfarben behandelt sein. Ungefärbte Ansätze von entsprechender Mindestlänge sind zulässig. Die Identifizierung des Probengebers durch Personalausweis oder Reisepass beim Termin ist zwingend.
  • Urinproben können mit einem halben oder einem ganzen Jahr Laufzeit getestet werden (vier bzw. sechs Probenabgaben). Wir empfehlen, die Laufzeit im Vorfeld mit der MPU-Stelle zu besprechen. Die Abnahmen erfolgen unangekündigt. Nach spontaner telefonischer Einberufung durch uns hat der Patient 24 Stunden Zeit, sich zur Abgabe im Labor einzufinden. Diese erfolgt nach Vorlage des Personalausweises oder Reisepasses unter Aufsicht durch unser geschultes Personal. Bei Nicht-Erscheinen wird die Testlaufzeit durch unser Labor unverzüglich abgebrochen.
Flyer Drogen Vorderseite

Flyer Drogen Vorderseite

Flyer Drogen Rückseite

Flyer Drogen Rückseite

Für weitere Informationen zu unserem drogenanalytischen Leistungsspektrum, Preisauskünfte und Terminabsprachen kontaktieren Sie uns.

Ihre Ansprechpartnerin:

Christin Zaulig
Mobil: 0174 9811156


c.zaulig@labordresden.de

 

Drogenscreening auf über 60 Substanzen aus dem Speichel

Rechtssicher und diskret

Die Nachweisbarkeit von Drogen im Speichel ist wie auch im Urin und im Blut substanzabhängig. Oft ist die Nachweisbarkeit im Speichel länger möglich als im Blut, sofern ein geeignetes Verfahren wie die Chromatographie verwendet wird.

Mit dieser Methode lassen sich Einzelsubstanzen direkt und eindeutig nachweisen. Sie erlaubt die Detektion von ca. 60 Substanzen, darunter die wichtigsten missbrauchsrelevanten Designerdrogen und Medikamente. Zusätzliche Bestätigungsanalysen sind nicht notwendig.

Das Multi-Target-Screening eignet sich zum Abstinenznachweis oder zur Identifikation konsumierter Substanzen, sei es zu privaten oder medizinischen Zwecken (im Falle einer behördlichen Auflage erkundigen Sie sich bitte beim zuständigen Amt nach den zugelassenen Testverfahren. Auskünfte oder Nachweise erteilen wir auf Anfrage).

Bei der Probenentnahme bleibt im Gegensatz zur Urinabgabe die Intimsphäre des Patienten gewahrt. Wird die Probe in unserem Labor nach Identitätsprüfung und unter Sichtkontrolle abgegeben, sind die Befunde auch uneingeschränkt gerichtlich verwertbar.

Die rechtssichere Messung des Multi-Target-Screenings erfolgt in unserem Limbach Partnerlabor MVZ Dessau, welches über eine Akkreditierung nach DIN EN ISO 17025 für forensische Zwecke verfügt.

Abnahme und Beratung finden in Dresden statt.

MVZ Labor Dessau GmbH

Analysespektrum Multi-Target-Screening:

Substitutionsmedikamente:D-/L-Methadon, EDDP, Buprenorphin, Norbuprenorphin
Amphetamine:Amphetamin, Methamphetamin, MDMA, MDA, MBDB, BDB, MDEA, Butylon, Mephedron, Methylon, MDPV 
Benzodiazepine: Diazepam, Nordiazepam, Oxazepam, Midazolam, Flurazepam, Desalkyl-flurazepam, Temazepam, 7-Aminoclonazepam, Alprazolam, Flunitrazepam, 7-Aminoflunitrazepam, Bromazepam, Lorazepam, Phenazepam 
Kokain: Kokaine, Benzoylecgonin, Methylecgonin, EME, AEME, Lidocain 
Opiate: Morphin, Codein, 6-Acetylmorphin, 6-Acetylcodein, Norcodein, Dihydrocodein 
Opioide: Naloxon, Tilidin, Tramadol, O-Desmethyltramadol, Oxycodone, Noroxycodone, Fentanyl, Nortilidine, Hydromorphone 
Cannabinoide: THC
Sonstige: Zolpidem, Zopiclon, Zaleplon, Ketamin, Methylphenidat, Ritalinic acid, Pregabalin, Gabapentin, Bupropion